Selbstcheck für Integrationsfirmen

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsfirmen (BAG-if) arbeitet mit Mitteln der Freudenberg Stiftung an der Entwicklung von Instrumenten der Selbstevaluation und des Benchmarking für Integrationsbetriebe. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrations- firmen ist der Zusammenschluss der Integrationsunternehmen in Deutschland. Über 600 Integrationsfirmen und Integrationsprojekte arbeiten in der BAG und in ihren Landesarbeitsgemeinschaften mit.

Was sind die Ziele?

Ziel ist es, die Qualität der Integrationsbetriebe, die die Inklusion von psychisch kranken und behinderten Menschen zu ihrer Aufgabe machen, mit Hilfe von Instrumenten der Selbstüberprüfung zu verbessern.

Was macht die Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsfirmen?

  • vertritt auf politischer Ebene die Interessen der Integrationsfirmen,
  • wirkt an der Gestaltung von Gesetzen, arbeitsmarkt- und wirtschaftspolitischen Programmen und Beschäftigungsinitiativen mit,
  • setzt sich für die Verbesserung der Rahmenbedingungen und die Bestandssicherung von Integrationsbetrieben auf Bundes-, Länder- und europäischer Ebene ein,
  • unterstützt und berät ihre Mitgliedsorganisationen,
  • unterstützt den Aufbau, Ausbau und die Konsolidierung von Integrationsfirmen mit dem Ziel, deren Handlungskompetenzen nach innen und außen zu stärken und die wirtschaftliche Tragfähigkeit positiv zu gestalten.

Wer finanziert die Entwicklung von “Selbstcheck für Integrationsfirmen”?

  • Freudenberg Stiftung, Weinheim

Warum engagiert sich die Freudenberg Stiftung für die Entwicklung von “Selbstcheck für Integrationsfirmen”?

Die Freudenberg Stiftung möchte erreichen, dass nicht nur innerhalb der Integrationsfirmen über Qualitätsstandards gesprochen, sondern, dass für Kunden/-innen von Produkten oder Dienstleistungen auch der Inklusionsgehalt des dahinterstehenden Betriebs deutlich gemacht wird.

Kontakt

Bundesarbeitsgemeinschaft Integrationsfirmen
Geschäftsstelle Bielefeld
Claudia Rustige
Geschäftsführerin
Meisenstraße 65, Speicher 1
D-33607 Bielefeld
Tel.: 0049-(0)521-98632868
Fax: 0049-(0)521-98634766
claudia.rustige@bag-if.de
www.bag-integrationsfirmen.de

Was wurde erreicht?

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsfirmen (bag-if) wurde 2009 bei der Herausgabe und öffentlichkeitswirksamen Kommunikation ihrer Rechercheergebnisse zum Thema „Zuverdienst als Chance zur Teilhabe psychisch kranker und behinderter Menschen“ gefördert. Die Resonanz in der Fachöffentlichkeit war sehr gut und hat zur Aufnahme des Zuverdienst-Ansatzes in die Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe beim Deutschen Verein sowie zu einer eigenständigen Arbeitshilfe „Zuverdienst“ des Deutschen Vereins geführt. Im Institut der Deutschen Wirtschaft ist eine Datenbank zu Zuverdienstmöglichkeiten eingerichtet worden. Der Teilhabeansatz Zuverdienst ist Gegenstand in der behindertenpolitischen Diskussion geworden und hat in einigen Bundesländern bereits eine breitere Basis gefunden (in Bayern, Sachsen, Bremen und Berlin flächendeckend; in NRW, Hamburg, Rheinland-Pfalz punktuell oder regional).

Die Weinheimer Erklärung als Ergebnis einer gemeinsamen Veranstaltung von der bag-if und der Freudenberg Stiftung aus Mai 2013 war Grundstein für eine neue, verbandsübergreifende Initiative zum Ausbau und zur dauerhaften Etablierung von niedrigschwelligen Zuverdienstangeboten für psychisch kranke Menschen. Seit Mai 2014 unterstützt die Freudenberg Stiftung im Projekt “Zuverdienst: Ein Beitrag zur inklusiven Gesellschaft”, konkrete Angebote umzusetzen. Einen Einblick gibt die Projekt-Website.