Weiterentwicklung und Verbreitung „Rucksack“ & „Griffbereit“

Rucksack & Griffbereit sind Förderprogramme für die frühkindliche Bildung von Kindern mit Einwanderungsgeschichte. Sie sind Produkte der RAA (Regionale Arbeitsstellen zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien) in NRW.

Was sind die Ziele?

„Rucksack“ und „Griffbereit“ zielen auf die Förderung der deutschen Sprache, die Stärkung der allgemeinen Entwicklung und der Sprachkompetenz in der Muttersprache. Die Programme setzten auf eine interkulturelle Erziehung und die Integration in Institutionen der frühkindlichen Bildung. Mit Unterstützung der Freudenberg Stiftung werden die Materialien der Programme „Rucksack“ und „Griffbereit“ für die Klassenstufen 3 und 4 weiterentwickelt und für den Transfer vorbereitet.

Was macht die Weiterentwicklung und Verbreitung der Programme „Griffbereit“ & „Rucksack“ in der Praxis?

  • entwickelt Materialien des Rucksack-Programms für Kita und die Grundschule weiter,
  • bezieht sprachwissenschaftlichen Sachverstand ein,
  • initiiert thematischen Austausch der Mütterbegleiterinnen und Väterbegleiter,
  • entwickelt Material zur Medienerziehung,
  • entwickelt Material zur frühkindlichen musikalischen Förderung.

Welche Partner unterstützen die Weiterentwicklung und Verbreitung der Programme „Griffbereit“ & „Rucksack“?

  • Freudenberg Stiftung, Weinheim
  • Landesweite Koordinierungsstelle Kommunale Integrationszentren (ehemals RAA) in NRW
  • FörMig-Kompetenzzentrum der Universität Hamburg
  • Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM)
  • NRW-Programm „Jedem Kind ein Instrument“

Warum engagiert sich die Freudenberg Stiftung für die Weiterentwicklung und Verbreitung von “Griffbereit” & “Rucksack”?

Neben der Qualifizierung von Eltern und Kindern durch „Griffbereit“ & „Rucksack“ ist Stiftungsziel, das Rollenmodell der mehrsprachigen Elternbegleiterin in Kindertagesstätten und Schulen mit einem hohen Anteil an Einwandererkindern zu etablieren. Die Weiterentwicklung der Programme ist unter den Gesichtspunkten einer altersgemäßen Sprachförderung nach den Kriterien von Deutsch als Zweitsprache (DaZ) notwendig gewesen. 2008 sind die Materialien für die Eltern, die Praxishandbücher für die Elternbegleiterinnen und die Erzieher/-innen überarbeitet worden. Die Materialien sollen zudem für den Grundschulbereich qualitativ weiterentwickelt und besser mit den schulischen Lerninhalten verknüpft werden. Ein weiteres Ziel ist die Entwicklung geeigneter Formate für die individuellen Lernstandsrückmeldungen über den Spracherwerb in der Zweit- und Erstsprache. Bundesweit werden durch die „Griffbereit“- und „Rucksack“-Programme über 7.000 Eltern und etwa 9.500 Kinder erreicht, zwei Drittel davon aus Nordrhein-Westfalen.

Kontakt

Bezirksregierung Arnsberg, Dez. 37
Landesweite Koordinierungsstelle
Kommunale Integrationszentren (LaKI)
Christiane Bainski
Ruhrallee 1-3
D-44139 Dortmund
Tel.: 0049-(0)2931-825215
Fax: 0049-(0)2931-825230
http://www.kommunale-integrationszentren-nrw.de/
christiane.bainski@bra.nrw.de