"Weinheimer Initiative" - Lokale Verantwortung für Bildung und Ausbildung

Die Arbeitsgemeinschaft „Weinheimer Initiative“ ist ein bundesweiter Zusammenschluss von Städten und Landkreisen, der sich für die Gestaltung gelingender Übergänge für alle jungen Menschen von der Schule in die Arbeitswelt einsetzt. Die Arbeitsgemeinschaft „Weinheimer Initiative“ ging aus dem Kreis der Unterzeichner/-innen der Weinheimer Erklärung 2007 hervor, die mit Unterstützung der Freudenberg Stiftung und unter Mitwirkung des Bundesministeriums für Bildung und Wissenschaft, von Kommunen, Wissenschaftler/-innen, engagierten Einzelpersonen, Stiftungen und Verbänden erarbeitet wurde.

Was sind die Ziele?

Ziel der „Weinheimer Initiative“ ist es, die fachpolitischen und gesetzlichen Rahmenbedingungen kommunaler Koordinierung des Übergangs von der Schule in die Arbeitswelt zu verbessern und die Mitgliedskommunen bei der Weiterentwicklung der lokalen Praxis zu unterstützen.

Was macht die Weinheimer Initiative?

  • pflegt den kritisch-konstruktiven Dialog mit Expert/-innen der Bildungs-, Arbeitsmarkt- und Jugendpolitik auf kommunaler bzw. auf Landes- und Bundesebene und diskutiert mit Ländervertretern/-innen die Frage der notwendigen Qualitätssteigerung in der schulischen Berufsorientierung,
  • arbeitet mit wissenschaftlichen Einrichtungen, Stiftungen, Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften und Akteuren der Zivilgesellschaft an Themen für die künftige Gestaltung des Übergangs Schule-Arbeitswelt und bringt diese in die Fachdebatte ein,
  • bietet Fortbildungen für Kommunalverwaltungen und Zivilgesellschaft an,
  • entwickelt Materialien für einen gelingenden Übergang von der Schule in den Beruf,
  • sucht das Gespräch mit Trägern bundesweiter staatlicher und privater Programme wie „Lernen vor Ort“, „Übergänge mit System“ oder „Perspektive Berufsabschluss“,
  • organisiert und konzipiert in jedem Jahr ein Jahresforum, in dem die in Facharbeitsgruppen entwickelten Positionen, Handreichungen und Arbeitsergebnisse vorgestellt und diskutiert werden.

Wer finanziert die “Weinheimer Initiative”?

  • Freudenberg Stiftung, Weinheim
  • Mitgliedskommunen und Städte der Arbeitsgemeinschaft

Warum engagiert sich die Freudenberg Stiftung für die Weinheimer Initiative?

Das von der Freudenberg Stiftung initiierte Forum „Jugend, Bildung, Arbeit“ legte 1998 das Memorandum „Wege aus der Ausbildungskrise“ vor. Darin hieß es: „Jugendprobleme sind Schlüsselprobleme der Gesellschaft. Ausbildungs- und Chancenlosigkeit für junge Menschen darf es nicht geben und braucht es in einer entwickelten Gesellschaft nicht zu geben. Die öffentliche Verantwortung für die nachwachsende Generation hat Priorität.“ Das Memorandum betonte die Notwendigkeit einer lokalen Bildungs- und Ausbildungspolitik. Die Erfahrungen zeigen: Kommunale Koordinierung und eine aktive lokale Verantwortungsgemeinschaft tragen wirksam zu verlässlichen Bildungs- und Ausbildungsperspektiven für Jugendliche bei.

Kontakt

Geschäftsstelle Arbeitsgemeinschaft Weinheimer Initiative
c/o Stadt Weinheim
Andreas Salewski
Amt für Bildung und Sport
Dürrestr. 2
D-69469 Weinheim
Tel 0049-(0)-6201-82267
Fax 0049-(0)-6201-82516
a.salewski@weinheimer-initative.de

Sprecher:
Heiner Bernhard – Oberbürgermeister der Stadt Weinheim
Stefan Skora – Oberbürgermeister der Stadt Hoyerswerda

Koordination:
Dr. Wilfried Kruse
w.kruse@weinheimer-initiative.de
www.kommunale-koordinierung.de