20 Jahre Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS)

Am 20. Juni feierte die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung ihr 20-jähriges Jubiläum im Präsidentengarten des Schlosses Bellevue. Gastgeberin Daniela Schadt hatte das Bühnenprogramm eröffnet und begrüßte die DKJS-Gründerin Rita Süssmuth, Bildungsministerin Johanna Wanka und KMK-Präsidentin Sylvia Löhrmann. Sandra Maischberger führte durch den Abend.

Die DKJS wurde im Mai 1994 unter Vorsitz der damaligen Präsidentin des Deutschen Bundestages, Frau Professorin Süssmuth, von der Freudenberg Stiftung mit initiiert als eine Gemeinschaftsaktion von Staat und Zivilgesellschaft, um Verantwortung für gute Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen zu übernehmen. Die DKJS setzt sich für Bildungserfolg und Teilhabechancen junger Menschen ein. Anfangs vor allem in den neuen Bundesländern aktiv, arbeitet die Stiftung heute bundesweit. Sie engagiert sich für Qualitätsentwicklung in Kitas und Schulen, begleitet Kommunen auf ihrem Weg zur Bildungslandschaft und geht neue Wege, um junges Engagement zu fördern und Jugendlichen einen guten Übergang von der Schule in den Beruf zu ermöglichen.

Für die Freudenberg Stiftung war die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung vor allem im ersten Jahrzehnt Partnerin für die Zusammenarbeit mit anderen Stiftungen und einzelnen Bundesländern zwecks Vervielfältigung guter Praxisprojekte. Dadurch konnten beispielsweise Schülerclubs und Schülerfirmen bundesweit verbreitet werden. Die Freudenberg Stiftung ist nach wie vor Gesellschafterin der DKJS und wirkt im Arbeitsausschuss der Gründungsstiftungen mit. Die DKJS und die Freudenberg Stiftung arbeiten derzeit vor allem bei folgenden Themen zusammen: Lokale Verantwortung für Bildung und Ausbildung und Kooperation im Bildungsföderalismus zur Herstellung von Bildungsgerechtigkeit.

Presseberichte eines Spezials über die DJKS in der FAZ vom 20.6.2014