10 Jahre Bildungsaufbruch Hoyerswerda

Allen Kindern einen individuell erfolgreichen Bildungsweg zu ermöglichen – egal mit welchen Voraussetzungen sie ihre Bildungskarriere starten. Das nahmen sich die Stadt Hoyerswerda, das Kultusministerium und die lokale Zivilgesellschaft vor, als sie sich vor zehn auf den Weg machten.

Seit 1991 ist die Freudenberg Stiftung Partnerin der Stadt Hoyerswerda. Gemeinsam haben sie mit Unterstützung des Kultusministeriums die Regionale Arbeitsstelle für Bildung, Integration und Demokratie (RAA) gegründet. Von Anfang an ging es der RAA darum, für alle Kinder und Jugendliche bessere Perspektiven für Ausbildung, Beruf und Studium zu schaffen. Gerade für diejenigen, deren Eltern nach der Wende arbeits- und hoffnungslos geworden waren.

Zahlreiche Impulse für das lokale Bildungssystem gingen in den folgenden Jahren von der RAA aus: Schülerclubs, die Schülerberufsagentur, die Ausbildung von “Peer Leaders”, Module zur schulischen Berufsorientierung oder die Verbindung von Unterricht mit sozialem Engagement.

Gemeinsam mit anderen gestalten

So war die RAA vor zehn Jahren Ausgangspunkt für die heutige Bildungslandschaft. Ihr Motto war immer, in Kooperation mit, nicht in Konkurrenz zu anderen zu gestalten. Das ist auch bei aktuellen Herausforderungen – der Aufnahme und Integration von geflüchteten Kindern und Jugendlichen und ihrer Familien – wieder zentral.

In Hoyerswerda ist eine über Sachsen hinaus beispielhafte Bildungslandschaft entstanden. Hoyerswerda steht für eine aktive kommunale Koordinierung, die jenseits von Zuständigkeiten denkt. Damit es auch weiterhin gelingt, Hoyerswerda zu einem Symbol mit Strahlkraft werden zu lassen, für eine Stadt, in der sich die Potenziale aller ohne Diskriminierung gut entfalten können, dafür wünschen wir die nötige Kraft und den langen Atem.

Einblicke in die praktische Arbeit wie das Peer Leadership Training finden Sie HIER.

Zur RAA Hoyerswerda/Ostsachsen geht es HIER.