Arbeitsgemeinschaft Weinheimer Initiative: Sommerklausur 2015

Mehr als 20 Teilnehmende aus den mitarbeitenden Städten und Landkreisen der Arbeitsgemeinschaft Weinheimer Initiative kamen auch in diesem Jahr auf Einladung der Freudenberg Stiftung nach Weinheim. Auf einer Sommerklausur fragten sie selbstkritisch, ob und wie die gemeinsame Arbeit fortgesetzt wird und wo aktuelle Schwerpunkte liegen.

Seit die Arbeitsgemeinschaft auf Initiative der Freudenberg Stiftung 2007 gegründet wurde, setzt sie sich für eine lokale Gestaltung gelingender Übergänge von der Schule in die Arbeitswelt ein. Kommunale Koordinierung ist der Ansatz, mit dem die Arbeitsgemeinschaft weit über den Kreis der mitarbeitenden Städte und Landkreise die öffentliche Debatte um gutes Ankommen in der Arbeitswelt mitgeprägt hat.

Auf der zweitätigen Veranstaltung ging es um das Verhältnis der Arbeitsgemeinschaft zu Programmen und Initiativen, die sich auf die Handlungsfelder der Arbeitsgemeinschaft beziehen. Sowohl Bundes- als auch Landesprogramme sowie die von der Bundesagentur für Arbeit forcierten Jugendberufsagenturen gehören zu den wichtigen Rahmungen kommunaler Koordinierung, mit denen sich die Arbeitsgemeinschaft künftig verstärkt auseinandersetzen wird.

Mit einem JahresforumExtra zu „Junge Flüchtlinge und berufliche Perspektiven“ hatte die Weinheimer Initiative Anfang des Jahres ein für die Kommunen aktuelles und brennendes Thema aufgegriffen. Auf der Sommerklausur wurde beschlossen: Die Arbeitsgemeinschaft bleibt dran. Auf einer Folgeveranstaltung 2016 wird das lokale Geschehen zu jungen Geflüchteten wieder aufgegriffen und gefragt: Was hat sich getan?