Auszeichnung für Amadeu Antonio Stiftung

Für ihr herausragendes Engagement gegen Minderheitenfeindlichkeit und Vorurteile erhielt die Amadeu Antonio Stiftung in Stuttgart die Joseph-Ben-Issachar-Süßkind-Oppenheimer-Auszeichnung. Erstmals verliehen der baden-württembergische Landtag und die Israelitische Religionsgemeinschaft Württemberg diesen Preis.

Die Amadeu Antonio Stiftung mit Sitz in Heidelberg setzt sich gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus ein. Seit ihrer Gründung hat sie mehr als 950 lokale Initiativen und Projekte auf den Gebieten demokratische Jugendkultur, Schule und Opferhilfe sowie kommunale Netzwerke gefördert. Seit Beginn unterstützt die Freudenberg Stiftung die Amadeu Antonio Stiftung, leistet damit einen Beitrag zur Prävention von Rechtsextremismus in Schule und Gemeinde und tritt für eine langfristige Stärkung der demokratischen Zivilgesellschaft ein.

Der jüdische Kaufmann Joseph Ben Issachar Süßkind Oppenheimer war Finanzberater des Herzogs von Württemberg. Er wurde 1738 nach dem Tod von Herzog Carl Alexander zum Sündenbock für dessen Verfehlungen gemacht. Oppenheimer wurde Opfer antisemitischer Vorurteile und nach einem Schauprozess hingerichtet.

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