08.06.2017

Von der Schule in die Arbeitswelt 4.0

120 Expert*innen diskutierten in Chemnitz über die Arbeitswelt 4.0. (Foto: Arbeitsgemeinschaft Weinheimer Initiative) 120 Expert*innen diskutierten in Chemnitz über die Arbeitswelt 4.0. (Foto: Arbeitsgemeinschaft Weinheimer Initiative)

Von der Schule in die Arbeitswelt 4.0: so das Thema des diesjährigen Jahresforums der Arbeitsgemeinschaft Weinheimer Initiative, das am 7. und 8. Juni 2017 in Chemnitz stattfand. 120 Expert*innen, davon viele aus der „kommunalen Familie“, setzten sich mit dem digitalen Technologieschub auseinander, der das Potenzial tiefgreifender Veränderungen für die Arbeitswelt hat und für die Fähigkeiten, die man benötigt, um diese bewältigen zu können. Dabei ging es vor allem um Risiken, aber auch Chancen für gelingende Übergänge, so auch in einer Gesprächsrunde nach einem Vortrag von Staatssekretär Stefan Brangs (Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, in der auch Dr. Wolfram Freudenberg, Vorsitzender des Kuratoriums der Freudenberg Stiftung, mitdiskutierten.

Die Rede von Kultus-Staatsministerin Brunhild Kurz am Morgen des 2. Tages stand auch in der Kontinuität von Zusammenarbeit im Feld von Schule-Arbeitswelt und Demokratiebildung zwischen der Staatsregierung, der Stiftung und der Arbeitsgemeinschaft, die insbesondere in Hoyerswerda an modellhaften Entwicklungen beteiligt sind. Zunächst aber war “Premiere” für einen Film, der mit Beispielen aus Mitgliedkommunen der Arbeitsgemeinschaft von einer Reise in die offene Gesellschaft berichtet. Ein stiller Film über das alltägliche Engagement “vor Ort” für Bildung und Demokratie – und gerade auf diese Weise beeindruckend, so auch Brunhild Kurz, die direkt nach dem Film das Wort ergriff. Das Programm, die “Erklärung der Arbeitsgemeinschaft zum Jahresforum 2017” und eine Dokumentation der Beiträge finden sich auf der Website der Arbeitsgemeinschaft HIER.