21.03.2018

„So schaffen wir das“: Neue Studie des Rat für Migration zur Arbeit mit Geflüchteten

Die neue Studie des Rat für Migration blickt einmal nicht auf die „besorgten Bürgerinnen und Bürger“, die lauthals ihr Unbehagen über die Fluchtmigration kundtun und rechten Parteien zulaufen, sondern auf Diejenigen, die durch lokales zivilgesellschaftliches Engagement tagtäglich unaufgeregt zeigen, wie eine offene Gesellschaft gestaltet werden kann.
In „So schaffen wir das – eine Zivilgesellschaft im Aufbruch. Bedingungen für die nachhaltige Projektarbeit mit Geflüchteten. Eine Bilanz“ knüpfen Werner Schiffauer, Herausgeber und Vorsitzender des Rat für Migration, und sein Forschungsteam an die in 2017 erschienene erste Studie zu zivilgesellschaftlichem Engagement unter der Frage an, wie sich dieses Engagement verstetigen lässt.
Die Erfahrungen zeigen: Durch institutionelle Förderung muss langfristige Projektarbeit ermöglicht werden, aber auch Vernetzungs- und Öffentlichkeitsarbeit sowie der Dialog mit Behörden spielen eine wesentliche Rolle für gelingendes zivilgesellschaftliches Engagement. Nicht zuletzt müssen Verteilungskämpfe vermieden werden, indem die Projekte nicht nur Geflüchteten, sondern auch anderen Bevölkerungsteilen zugutekommen.

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Die Freudenberg Stiftung unterstützt den Rat für Migration seit seiner Gründung 1998.