Heinrich-Stoess-und-Gerda-Koepff-Stiftung
Die Heinrich-Stoess-und-Gerda-Koepff-Stiftung ist eine nicht rechtsfähige Stiftung in treuhänderischer Verwaltung der Freudenberg Stiftung. Dem Willen der Stifterin Gerda Koepff gemäß werden die Mittel insbesondere für Projekte der Freudenberg Stiftung verwendet, die dem friedlichen Zusammenleben in der Gesellschaft dienen; die kulturelle Minderheiten mit besonderen Schwierigkeiten fördern, insbesondere Roma und Sinti.

 

Stiftungs- und Fördergemeinschaft Modellprojekte GmbH (SFGM)
Gemeinsam mit der Forschungsgruppe Modellprojekte e. V. (FGM) wurde die Stiftungs- und Fördergemeinschaft Modellprojekte GmbH (SFM) gegründet. Der Geschäftsführer ist Günther Schweigkofler, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung ist Dr. Hans-Henning Pistor. Die SFGM verwaltet u. a. folgende Stiftungen:

 

Lindenstiftung für vorschulische Erziehung
Die Lindenstiftung wurde von der Familie Lindemann gegründet und besteht seit 1972. Zweck der Stiftung ist die pädagogische und soziale Förderung von Kindern im Vorschulalter und deren Familien sowie die Förderung wissenschaftlicher Untersuchungen, die diesem Zweck dienen. Die Lindenstiftung versteht ihre Fördertätigkeit als Beitrag zur Stärkung sozialer Randgruppen und unterstützt insbesondere Projekte, die die Eigeninitiative der Betroffenen voraussetzt. Schwerpunkte der Projektarbeit sind Demokratie lernen im Elementarbereich, Förderung von besonders benachteiligten Gruppen (Roma, Sinti, Flüchtlingskinder), Hilfe für Kinder in Krisengebieten.

http://www.lindenstiftung.de/

 

Amadeu Antonio Stiftung
Amadeu Antonio - ein Arbeiter aus Angola - wurde 1990 in Brandenburg von rechten Jugendlichen totgeprügelt. Er war das erste Todesopfer rassistischer Gewalt nach dem Fall der Mauer. Die gleichnamige Stiftung ist eine Initiative wider die Gleichgültigkeit. Sie fordert Bürgerinnen und Bürger zur Zivilcourage auf und unterstützt Gruppen und Einzelpersonen, die sich in einem Umfeld, das Übergriffe rechtsextremer Jugendlicher zunehmend als Teil einer als normal empfundenen Alltagskultur zu betrachten scheint, aktiv und kontinuierlich für menschliche Grundwerte einsetzen. Kernaufgaben der Amadeu Antonio Stiftung sind neben der Projektförderung die Beratung zivilgesellschaftlicher Initiativen - z.B. entstehender Bürgerstiftungen in den neuen Bundesländern - Projektvernetzung, Politikberatung sowie die Veranstaltung überregionaler Tagungen.

http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/start/


Karl-Konrad-und-Ria-Groeben-Stiftung
Zweck der 2002 gegründeten Stiftung ist die Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens. Sie leistet Beiträge zum intellektuellen und praktischen Austausch zwischen den abrahamitischen Religionsgemeinschaften (Judentum, Christentum, Islam) und den entsprechenden Kulturkreisen.

Die Stiftung verwirklicht ihren Zweck insbesondere, indem sie Vertretern der abrahamitischen Religionsgemeinschaften, Vertretern des Geisteslebens aus den entsprechenden Kulturkreisen und an gemeinsamen Fragen interessierten Bürgerinnen und Bürgern Möglichkeiten zu Gespräch und Gedankenaustausch eröffnet, die Herausgabe von Publikationen unterstützt, die den Zielen der Stiftung dienen, Persönlichkeiten jeden Alters Studienaufenthalte im Bereich der je anderen Gemeinschaften und Kulturkreise ermöglicht, die Öffentlichkeit über die Arbeit der Stiftung und andere Initiativen des Austausches zwischen den benannten Gemeinschaften und Kulturkreisen informiert und andere Maßnahmen ergreift, die den Zielen der Stiftung dienen.

Die Stiftung verfolgt auch das Ziel, die akademische Ausbildung von Lehrkräften für eine auf Toleranz und Integration ausgerichtete religiöse Erziehung in den abrahamitischen Religionen zu fördern. Die Stiftung kann in Erfüllung ihres Stiftungszwecks Einrichtungen unterhalten, eigene Projekte durchführen und Projekte anderer öffentlicher oder privater gemeinnütziger Träger durch finanzielle Zuwendungen fördern.

Aktuell fördert die Groeben-Stiftung Projekte zur interreligiösen Verständigung, zum Beispiel so genannte Abrahamische Teams (Juden, Moslems, Christen), die sich zur Unterstützung von Projekten in Schulen engagieren; islamische Foren, die der Interkulturelle Rat initiiert hat, und die wissenschaftliche Begleitung und Beratung von Bürgerstiftungen.

 

Vorstand: Rupert Graf Strachwitz, Christian Petry