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08. April

Sinti*zze und Rom*nja im Fokus: Der Internationale Roma Tag

Am 8. April ist der Internationale Roma Tag. Weltweit feiern und würdigen zu diesem Anlass Angehörige der Minderheit und alle, die sich mit ihnen solidarisch zeigen, die Kulturen und Errungenschaften von Sinti*zze und Rom*nja.
Der Tag erinnert an den ersten Internationalen Roma Weltkongress 1971 bei London und wird seit 1990 begangen. Er steht ...weiterlesen
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08.04.2026

Sinti*zze und Rom*nja im Fokus: Der Internationale Roma Tag

Am 8. April ist der Internationale Roma Tag. Weltweit feiern und würdigen zu diesem Anlass Angehörige der Minderheit und alle, die sich mit ihnen solidarisch zeigen, die Kulturen und Errungenschaften von Sinti*zze und Rom*nja.
Foto: RomaniPhen e. V.
Der Tag erinnert an den ersten Internationalen Roma Weltkongress 1971 bei London und wird seit 1990 begangen. Er steht für mehr Sichtbarkeit und Anerkennung von Sinti*zze und Rom*nja in der Gesellschaft – aber auch dafür, auf anhaltende Diskriminierung aufmerksam zu machen.

Benachteiligung bei Behörden, in Schule und Bildung, im Arbeits- und Wohnungsmarkt gehört deutschland- und europaweit zu den geteilten Erfahrungen von Sinti*zze und Rom*nja. Antiziganistische Vorfälle sind in Deutschland in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen.

Mit dem Romnja* Power Month setzt die feministische Selbstorganisation RomaniPhen e. V. ein starkes Zeichen für mehr Wahrnehmung, Anerkennung und Empowerment von Rom*nja – insbesondere von Frauen*.
Der Romnja* Power Month beginnt jährlich am 8. März, dem Internationalen Frauentag, und endet am 8. April. Mit vielfältigen Veranstaltungen rückt er die künstlerischen, politischen und wissenschaftlichen Beiträge von Romja* und Sintezzi* ins Blickfeld einer breiten Öffentlichkeit.

Wie RomaniPhen e. V. engagieren sich in Deutschland über 80 Selbstorganisationen für eine gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe von Sinti*zze und Rom*nja und sind dabei in den verschiedensten Bereichen aktiv – etwa in der Erinnerungsarbeit, Jugendbeteiligung, Bildungsförderung oder Kultur.

Die Freudenberg Stiftung unterstützt viele dieser Selbstorganisationen und setzt sich für erfolgreiche Bildungswege von Sinti*zze und Rom*nja ein. Seit ihrer Gründung ist das Empowerment von Sinti*zze und Rom*nja ein zentraler Schwerpunkt.

Unser gemeinsames Ziel: Echte Gleichberechtigung und Sichtbarkeit – nicht nur am Roma Day.

Die Freudenberg Stiftung engagiert sich seit ihrer Gründung gegen Antiziganismus und für die Rechte und das Empowerment von Sinti*zze und Rom*nja. Neben RomaniPhen e. V. unterstützt sie in einem gemeinsamen Förderprogramm mit der Stiftung EVZ bundesweit Selbstorganisationen aus der Minderheit und stärkt gleichberechtigte Bildungs- und Lebensperspektiven von Sinti*zze und Rom*nja in Deutschland und Bosnien.