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02.07.2026
Verleihung des Rudolf Freudenberg Preises
Menschen mit Behinderung stoßen am Arbeitsmarkt oft auf Barrieren. Doch bundesweit gibt es Firmen, die Inklusion leben und zeigen: Es geht auch anders. Um diese wichtige Arbeit zu würdigen, vergibt die Freudenberg Stiftung gemeinsam mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Inklusionsfirmen jährlich den Rudolf Freudenberg Preis. Der diesjährige Preisträger: Die LIDIS Dienstleistungsgesellschaft aus Berlin.
Foto: Harald Fuhr Eventpress Agentur
Mit dem Preis möchte die Freudenberg Stiftung für die berufliche Inklusion von Menschen mit Behinderung sensibilisieren und beeindruckende Vorbilder aufzeigen. Denn Inklusionsunternehmen leisten etwas Außergewöhnliches: Sie behaupten sich in anspruchsvollen Märkten und schaffen zugleich Arbeitsplätze die Menschen individuelle Unterstützung ermöglichen und Entwicklungsperspektiven eröffnen. Tag für Tag beweisen sie, dass wirtschaftlicher Erfolg und gesellschaftliche Verantwortung keine Gegensätze sind.
Benannt ist der Preis nach Dr. Rudolf Freudenberg, der sich ab Mitte des 20. Jahrhunderts stark für die berufliche Teilhabe von Menschen mit psychischen Erkrankungen einsetzte.
Wir gratulieren dem diesjährigen Preisträger Lidis Dienstleistungsgesellschaft sehr herzlich für seine Arbeit! Das Unternehmen hat ein digitales Werkzeug entwickelt, das Arbeitsabläufe verständlich macht, Barrieren reduziert und die Selbstständigkeit von Mitarbeitenden mit Behinderung stärkt.
Die Laudatorin Laudatorin Claudia Rustige, Geschäftsführerin der bag if, würdigte die Leistung des Unternehmens: "Dieser Preis ist eine Anerkennung für ein Konzept, aber vor allem auch für eine Kultur: für die Bereitschaft zuzuhören, Prozesse so zu gestalten, dass Menschen erfolgreich sein können, und Digitalisierung als Werkzeug zu begreifen, das Würde, Qualität und Selbständigkeit stärkt. Das ist die Art von Digitalisierung, die wir brauchen: verständlich, alltagstauglich, unterstützend – und damit inklusiv."
Mehr zur Bundesarbeitsgemeinschaft und zu den bisherigen Preisträger*innen
hier.
Die Freudenberg Stiftung vergibt den Rudolf-Feudenberg-Preis jährlich gemeinsam mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Inklusionsfirmen.