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13. Juli

Neuer Report des Pew Research Center zu Populismus und Wahlverhalten in Europa

Der Bundesverband Deutscher Stiftungen, die Open Society Initiative for Europe und das Pew Research Center luden am 13. Juli 2018 zur Diskussion des neuen Reports des Pew
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13.07.2018

Neuer Report des Pew Research Center zu Populismus und Wahlverhalten in Europa

Der Bundesverband Deutscher Stiftungen, die Open Society Initiative for Europe und das Pew Research Center luden am 13. Juli 2018 zur Diskussion des neuen Reports des Pew Research Center "In Western Europe, Populist Parties Tap Anti-Establishment Frustration but Have Little Appeal Across Ideological Divide" ins Haus Deutscher Stiftungen in Berlin ein.
Das Pew Research Center erstellt als ein unabhängiges, US-basiertes Forschungszentrum frei zugängliche Studien zu weltweiten gesellschaftlichen und politischen Trends. Der aktuelle Report mit Daten aus acht westeuropäischen Ländern vergleicht Einstellungen zu zentralen sozialen und politischen Themen sowie zu politischen Parteien. Er zeigt u. a., dass Menschen, die populistische Einstellungen vertreten, zwar über die Parteienlandschaft hinweg gemeinsam haben, dass sie unzufriedener mit gesellschaftlichen Institutionen, der Wirtschaft und Zuwanderung sind. Dennoch neigen sie nicht dazu, populistischen Parteien, ungeachtet aus welchem politischen Lager, anzuhängen, sondern wählen entsprechend ihrer ideologischen Überzeugungen Parteien aus dem rechten oder linken Spektrum.

Diese und weitere Ergebnisse wurden von Richard Wike, Leiter des Bereichs Global Attitude Research beim Pew Research Center, vorgestellt und in einem Panel mit Sawsan Chebli, Bevollmächtigte des Landes Berlin beim Bund und Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Internationales, Dr. Pia Gerber, Geschäftsführerin der Freudenberg Stiftung, und Dr. Marcel Lewandowsky, Politikwissenschaftler mit Schwerpunkt Populismusforschung an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg, in Bezug zu ihren Perspektiven auf den gegenwärtigen Stand der Demokratie in Deutschland diskutiert.

Den Beitrag der Freudenberg Stiftung finden Sie unten als Download.